Ruf nach sozialer Gerechtigkeit
Der neu gegründete Zusammenschluss aus namhaften Verbänden wie der Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätischen Gesamtverband und Verdi kritisiert deutlich, wie der Sozialstaat in der politischen Debatte oft als unbezahlbare Last dargestellt wird. Dem möchten die Organisationen mit einer faktenbasierten Perspektive begegnen: Der Sozialstaat sei nicht nur finanzierbar, sondern unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Teilhabe.
Ein zentraler Punkt auf der Agenda des Bündnisses ist die Forderung an die Bundesregierung, die anstehende ökologische Transformation sozial gerecht zu gestalten. Die Mitglieder beobachten mit Sorge, wie das Vertrauen in öffentliche Institutionen schwindet. Mit gemeinsamen Aktionen will das Bündnis den politischen Druck erhöhen, um die Bedeutung des Sozialstaats für Sicherheit und Zusammenhalt stärker in den Fokus zu rücken.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Caritasverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Mieterbund, die Diakonie Deutschland, die IG Metall, der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Sozialverband VdK, die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die Volkssolidarität und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Sie vereinen damit ein breites Spektrum gesellschaftlicher Interessen.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

