Umfrage offenbart Rekordtief

Merz und Schwarz-Rot unbeliebt wie nie: Mehrheit unzufrieden

Merz und Schwarz-Rot unbeliebt wie nie: Mehrheit unzufrieden

Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Zustimmungswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung sind auf einem historischen Tiefstand angelangt. Eine aktuelle Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten mit der Arbeit des Kanzlers und der Koalition unzufrieden ist. Die Zufriedenheit sinkt sogar unter den eigenen Anhängern.

Kanzler-Zustimmung auf Niedrigstwert

Nur noch 21 Prozent der Wahlberechtigten zeigen sich mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden. Dies ist ein neuer Tiefstwert seit seinem Amtsantritt im Mai vergangenen Jahres. Sage und schreibe 70 Prozent äußerten sich laut einer Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ unzufrieden.

Die schwarz-rote Koalition schneidet mit 73 Prozent Unzufriedenheit gar noch schlechter ab. Die Zufriedenheit liegt hier bei lediglich 20 Prozent – ebenfalls ein Rekordtief.

Selbst Wähler im Osten enttäuscht

Besonders alarmierend für die Regierungsparteien könnten die Ergebnisse aus den ostdeutschen Bundesländern sein. Dort sind gerade einmal 12 Prozent der Befragten mit Kanzler Merz‘ Politik einverstanden, während 80 Prozent Unzufriedenheit äußerten.

„Selbst der Bundeskanzler überzeugt nur noch jeden zweiten Unionswähler“, kommentierte Insa-Chef Hermann Binkert die Ergebnisse.

AfD bleibt stärkste Kraft

Im wöchentlichen „Sonntagstrend“ von Insa bleibt die AfD unverändert bei 26 Prozent und damit knapp vor CDU/CSU, die ebenfalls bei 25 Prozent verharren. Die SPD legt einen Punkt zu und erreicht 14 Prozent, die Grünen erreichen 13 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt auf 10 Prozent, ebenso wie sonstige Parteien, die auf 5 Prozent kommen. FDP (3%) und BSW (4%) bleiben unverändert.

Die Umfrage wurde zwischen dem 7. und 10. April unter 1.205 Personen durchgeführt.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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