Gesundheit geht vor
Jan van Aken wird zum Parteitag im Juni als Ko-Vorsitzender der Linken zurücktreten. Grund dafür sind gesundheitliche Probleme, wie er am Mittwoch mitteilte. Konkrete Details zu seiner Erkrankung gab er nicht preis, betonte aber, dass es keinen Anlass zu großer Sorge gebe. Es handele sich nicht um eine lebensbedrohliche Krankheit. Dennoch sei es für ihn an der Zeit, sich um seine Gesundheit zu kümmern.
Zuversicht für die Zukunft
Van Aken kündigte an, sein Mandat im Deutschen Bundestag bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode auszuüben. Auch danach wolle er der Partei im Rahmen des Möglichen zur Verfügung stehen. Der Schritt falle ihm nicht leicht, und er werde die Zusammenarbeit mit seiner Co-Vorsitzenden Ines Schwerdtner vermissen. Trotz der persönlichen Herausforderung zeigte sich van Aken optimistisch für die Zukunft der Linken. Er verwies auf Erfolge bei vier zurückliegenden Wahlen in diesem Jahr, bei denen die Partei deutliche Zugewinne verzeichnen konnte. Auch der Mitgliederzuwachs und die bundesweite Stärkung von Themen wie Mietendeckel und Vermögensteuer stimmten ihn zuversichtlich, dass die Linke in den kommenden Jahren eine größere Rolle in der deutschen Politik spielen werde.
