Direkte Gespräche stocken
Nach diplomatischen Bemühungen, die von Pakistan vermittelt werden, haben die direkten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Islamabad bisher keine greifbaren Ergebnisse erzielt. Laut Berichten iranischer Staatsmedien sind die Forderungen der US-Seite, vor allem bezüglich der Straße von Hormus, aus Sicht Teherans überzogen. Eine dem iranischen Verhandlungsteam nahestehende Quelle, die von CNN zitiert wurde, bezeichnete diese Forderungen gar als „inakzeptabel“.
Hormus-Blockade als Knackpunkt
Hintergrund ist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer bedingungslosen Öffnung der Meerenge. Der Iran hatte die Straße von Hormus, die für den globalen Öltransport von enormer Bedeutung ist, als Reaktion auf von ihm beschriebene „US-israelische Angriffe“ weitgehend blockiert und vermint.
Experten setzen Gespräche fort
Die Gespräche, an denen auch US-Vizepräsident JD Vance teilnimmt, wurden inzwischen auf Expertenebene verlagert. Spezialisierte Komitees, die sich mit wirtschaftlichen, militärischen, rechtlichen und nuklearen Fragestellungen befassen, sollen in den kommenden Stunden und möglicherweise bis Sonntag „technische Details“ aushandeln. Die Tatsache, dass Washington und Teheran nun direkte Gespräche führen, anstatt ausschließlich über Vermittler zu kommunizieren, gilt als neu.




