Gezielte Operation führte zum Fund
Israels Militär teilte mit, man habe im Norden des Gazastreifens die sterblichen Überreste der letzten noch als vermisst geltenden Geisel des Anschlags vom 7. Oktober gefunden. Die Identifizierung sei nach erfolgreicher Identifizierung im Gange.
Es handelt sich laut IDF um einen früheren Stabsfeldwebel, der bereits am 7. Oktober ums Leben kam. Die Informationen, die zu diesem Fund führten, stammten nicht von der Hamas, hieß es weiter. Nach militärischen Angaben gab es am Wochenende mehrere verdeckte Operationen im Gebiet, um den möglichen Aufenthaltsort des Leichnams zu ermitteln.
Für Israel hat die Rückführung aller Geiseln, ob lebend oder tot, höchste Priorität. Der Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023, der von Gaza aus gestartet wurde, forderte auf israelischer Seite rund 1.200 Tote. Etwa 240 Menschen wurden damals verschleppt, viele von ihnen kamen später ums Leben. Die anschließende Militäroperation Israels im Gazastreifen hat mutmaßlich mindestens 62.000 Menschenleben gekostet.
