Klare Ansage an Nachfolgeplaner
Die israelische Armee schickt eine unmissverständliche Botschaft in Richtung Teheran: Wer auch immer versucht, die Nachfolge des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei anzutreten, muss mit militärischen Konsequenzen rechnen. Die israelischen Streitkräfte (IDF) erklärten in einem auf Farsi veröffentlichten Beitrag, dass sie jeden als potenzielles Ziel sehen würden, der eine solche Ernennung vorantreibt.
„Wir warnen alle, die beabsichtigen, an der Sitzung zur Auswahl des Nachfolgers teilzunehmen, dass wir nicht zögern werden, auch Sie ins Visier zu nehmen“, heißt es in der Mitteilung der IDF. Die Formulierung lässt keinen Raum für Zweifel und unterstreicht die Entschlossenheit Tel Avivs, die Entwicklungen in der iranischen Führung intensiv zu beobachten und gegebenenfalls einzugreifen.
Khamenei war nach Angaben der Agentur bei US-israelischen Angriffen am ersten Kriegstag getötet worden. Dies ist eine bisher nicht bestätigte Information, deren Verbreitung mit Vorsicht zu genießen ist. Die iranische Expertenversammlung wird voraussichtlich bald einen neuen Führer ernennen. Unter den Favoriten für diese einflussreiche Position gilt Modschtaba Khamenei, ein Sohn des amtierenden Obersten Führers.
Die israelische Drohung könnte die Bestrebungen der iranischen Führung zur Neubesetzung des Postens erheblich erschweren und die Spannungen in der ohnehin fragilen Region weiter anheizen. Die nächste Zeit wird zeigen, wie diese scharfe Rhetorik aus Jerusalem die inneriranischen Machtspiele beeinflusst.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)




