Marktgetriebener Optimismus an der Wall Street
Auch am diesjährigen Ostermontag verzeichneten die US-Börsen Zuwächse. Am Handelsende in New York notierte der Dow Jones bei 46.669 Punkten, was einem leichten Plus von 0,4 Prozent entsprach.
Wenige Minuten zuvor schlossen auch der breiter gefasste S&P 500 mit 0,4 Prozent im Plus bei rund 6.610 Punkten. Die Technologiebörse Nasdaq zeigte sich mit dem Nasdaq 100 ebenfalls im Aufwind: Hier stand ein Zuwachs von 0,6 Prozent bei etwa 24.190 Punkten zu Buche.
Iran-Gespräche als Kurstreiber
Als treibende Kraft hinter dieser positiven Marktstimmung gelten jüngste Meldungen über indirekte Verhandlungsgespräche zwischen den USA und Teheran. Zudem wurden Initiativen für eine Kampfpause im Iran-Konflikt diskutiert. Diese Nachrichten scheinen die Anleger optimistisch gestimmt zu haben.
Allerdings blieben die Bestätigungen für diese Gespräche bislang aus. Beide Seiten haben entsprechende Berichte dementiert. Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit scharfen Reaktionen auf den Iran gedroht, was den Optimismus auf wackelige Beine stellen könnte.
Währungen, Gold und Öl im Überblick
Der Euro zeigte sich am Montagabend fester und notierte bei 1,1544 US-Dollar. Ein Dollar war somit für 0,8663 Euro zu haben.
Der Goldpreis gab dagegen leicht nach. Für eine Feinunze wurden 4.655 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang von 0,5 Prozent. Dies entspricht 129,65 Euro pro Gramm.
Im Gegensatz dazu verzeichnete der Ölpreis einen leichten Anstieg. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 109,60 US-Dollar, eine Zunahme von 0,5 Prozent gegenüber dem Vortag.



