Mehr Stabilität für Klimazertifikate

EU rüstet Emissionshandel auf

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Die EU-Kommission will das wichtigste Klima-Instrument der Union, das Emissionshandelssystem (EU ETS), reformieren. Ziel ist es, den Handel mit CO2-Zertifikaten stabiler und vorhersehbarer zu machen. Kern der geplanten Änderungen ist eine Anpassung der Marktstabilitätsreserve (MSR), die bisher überschüssige Zertifikate vernichtet hat. Künftig sollen diese als Puffer dienen und auf Marktschwankungen reagieren.

Mehr Flexibilität für Klimaschutz

Die Europäische Union will ihr Emissionshandelssystem (EU ETS) fit für die Zukunft machen. Die Brüsseler Kommission hat erste Vorschläge vorgelegt, um das System zu stärken und besser auf Herausforderungen reagieren zu können. Das ETS gilt als wichtiger Motor für die Dekarbonisierung und soll Investitionen in erneuerbare Energien vorantreiben.

Ein zentraler Punkt der Reform sind Anpassungen an der Marktstabilitätsreserve (MSR). Bislang wurden Zertifikate, die den Bestand von 400 Millionen überstiegen, automatisch gelöscht. Künftig soll dieser Mechanismus geändert werden. Die überschüssigen Zertifikate sollen als Puffer erhalten bleiben und zur Stabilisierung des Marktes beitragen.

Reaktion auf Marktschwankungen

Diese Neuregelung soll sicherstellen, dass das Emissionshandelssystem auch in Zukunft stabil und gut funktionieret. Die MSR soll besser gerüstet sein, um auf zukünftige Marktentwicklungen, etwa potenzielle Angebotsengpässe, reagieren zu können. Das grundlegende, regelbasierte Design der Reserve und die Integrität des ETS als marktbasiertes Instrument blieben dabei erhalten, so die Kommission.

Bevor die Vorschläge wirksam werden, müssen das Europäische Parlament und der Rat zustimmen. Das Gesetzgebungsverfahren dafür läuft nun an.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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