Keine Chance für Klage
Elon Musk hatte gehofft, die Entwicklungen bei OpenAI stoppen zu können. Seine Klage richtete sich gegen CEO Sam Altman, Präsident Greg Brockman und die Organisation selbst. Der Vorwurf: Sie hätten die ursprünglichen Non-Profit-Ideale verraten und durch die Einführung einer gewinnorientierten Struktur „gestohlen“. Auch Microsoft wurde als Mitangeklagter genannt. Musk, der zu den Gründern von OpenAI gehörte und in der Anfangszeit Berichten zufolge 38 Millionen Dollar investierte, verließ das Unternehmen 2018.
Die Gerichtsentscheidung vom Montag bedeutet, dass Musks juristischer Kampf, der potenziell auch die Pläne für einen Börsengang von OpenAI hätte gefährden können, vorerst beendet ist. Die Jury hatte in ihrer Beratungsfunktion die Entscheidung getroffen, die Richterin Gonzalez Rogers nun bestätigte. Sie verwies auf eine „erhebliche Menge an Beweisen“, die das Urteil der Geschworenen stützen.
Musk gründete 2023 sein eigenes KI-Unternehmen xAI und warf OpenAI vor, von seinem ursprünglichen Kurs abgewichen zu sein. Die nun abgewiesene Klage war Teil einer zunehmend angespannten Beziehung zwischen dem Tech-Milliardär und der von ihm mitgegründeten KI-Schmiede. Die Bestätigung des Jury-Urteils durch die Richterin bedeutet einen klaren Sieg für die aktuelle Führung von OpenAI und deren Ausrichtung.


