Ministerin Warken bestätigt Kompromiss

Einigung zur Krankenhausreform: Bund und Länder machen Tempo

Einigung zur Krankenhausreform: Bund und Länder machen Tempo
Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach zähen Verhandlungen steht die Krankenhausreform vor der Umsetzung. Bund und Länder haben sich auf zentrale Änderungen geeinigt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigte sich zuversichtlich, dass die Reform nun vor Ort greifen kann und den notwendigen Transformationsprozess einläutet.

Kompromiss für die Kliniklandschaft

Der Streit um die geplante Krankenhausreform ist beigelegt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bestätigte am Donnerstag, dass Bund und Länder nach intensiven Beratungen einen Kompromiss erzielt haben. Die Einigung sei die Grundlage dafür, die Reform nun auf den Weg zu bringen und vor Ort umzusetzen.

Warken hob hervor, dass die enge Einbindung der Länder in die vergangenen Wochen und Monate essenziell für das Ergebnis war. „Es hat sich gelohnt“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Das Ergebnis sei ein „mehrheitsfähiger Kompromiss der Koalitionsfraktionen“, der den notwendigen Wandel im Gesundheitswesen einleiten soll.

Klarere Spezialisierung, sichere Versorgung

Die Kernziele der Reform bleiben laut Ministerin Warken unberührt: Mehr Spezialisierung und eine Bündelung von Kapazitäten sollen die Behandlungsqualität in deutschen Krankenhäusern steigern. Gleichzeitig soll aber auch die Versorgung in ländlichen Regionen gesichert sein. Hierbei sei besonders die Grund- und Notfallversorgung im Fokus.

Die Ministerin betonte, dass diese Grundlage für eine verbesserte Klinikversorgung nun geschaffen wurde, dank der „ergebnisorientierten Abstimmung aller Beteiligten“.