Schützenfest in der BayArena
Die Fans der Werkself kamen voll auf ihre Kosten. Patrik Schick eröffnete das muntere Toreschießen bereits nach 25 Minuten, als er eine blitzsaubere Konterchance zur Führung nutzte. Kurz vor der Halbzeit legte Nathan Tella nach und verwertete einen Eckball aus kurzer Distanz zum 2:0. Leverkusen zeigte eine beeindruckende Effizienz und ließ den Gästen aus Leipzig kaum Raum.
Leipziger Halbzeitansprache ohne Wirkung
Nach dem Seitenwechsel drückte die Werkself weiter aufs Tempo. Schick schnürte in der 76. Minute seinen persönlichen Dreierpack, nachdem er von Ibrahim Maza mustergültig in Szene gesetzt worden war. Leipzig kämpfte sich kurzzeitig zurück und Christoph Baumgartner gelang in der 80. Minute der Anschlusstreffer zum 1:3. Doch der Bann war gebrochen. Schick setzte in der 90. Minute mit seinem dritten Tor den Schlusspunkt und besiegelte den deutlichen 4:1-Erfolg.
Gezielte Offensivkraft überzeugt
Die Leipziger Mannschaft hatte über weite Strecken des Spiels Probleme, die kompakte Leverkusener Defensive zu knacken. Trotz personeller Umstellungen und Phasen, in denen die Sachsen Druck machten, fehlte die Durchschlagskraft. Leverkusen hingegen agierte zielstrebig und nutzte seine Chancen konsequent.
Mit diesem wichtigen Heimsieg kann Bayer 04 Leverkusen die Champions-League-Qualifikation nun aus eigener Kraft schaffen. Für RB Leipzig bedeutet die Niederlage, dass sie in den verbleibenden Partien weiter punkten müssen, um ihr Saisonziel zu erreichen.
