Dresden mit Arbeitssieg am Valznerweiher
Ein verunglückter Klärungsversuch von Nürnbergs Henri Koudossou in der 55. Minute brachte die Gäste aus Dresden auf die Siegerstraße. Der Verteidiger lenkte den Ball unter Bedrängnis durch Dresdens Vincent Vermeij ins eigene Tor. Bis dahin tat sich beide Mannschaften auf dem Rasen schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Nürnberg versuchte, das Spiel zu kontrollieren, während Dresden nach einer Viertelstunde besser in die Partie fand.
Die Franken stemmten sich gegen die drohende Niederlage, doch die Offensive um Erik Shuranov blieb harmlos. Dresdens Torhüter Julian Schreiber musste kaum ernsthaft eingreifen. Auch Einwechslungen von beiden Seiten brachten keine entscheidende Belebung.
In der Schlussphase, als Nürnberg alles nach vorne warf, nutzte Dynamo die sich bietenden Räume. Ben Bobzien machte in der 83. Minute mit dem 2:0 den Deckel auf die Partie und sicherte seinem Team wichtige Punkte.
Polizei verhindert Randale
Für Aufsehen sorgte im Vorfeld des Spiels eine geplante Massenschlägerei. Rund 200 Personen, Anhänger beider Vereine, hatten sich für eine Auseinandersetzung in Thüringen verabredet. Die Polizei griff jedoch in letzter Minute ein und konnte die gewaltsame Eskalation verhindern. 214 Personen wurden im Rahmen der Identitätsfeststellungen überprüft.




