Körzell fordert klare Ansage von Merz
Die Sorge ist groß: Der DGB befürchtet, dass die Mineralölkonzerne die bevorstehende Energiesteuersenkung nicht eins zu eins an die Verbraucher weitergeben. Um dem entgegenzuwirken, drängt der Gewerkschaftsbund auf einen „Benzingipfel“ mit Bundeskanzler Friedrich Merz.
DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell brachte diese Forderung gegenüber der „Bild“-Zeitung klar zum Ausdruck. „Der Tankrabatt muss vollständig bei den Autofahrern und Betrieben ankommen“, so Körzell. Er appelliert an den Kanzler, den Mineralölkonzernen „unmissverständlich klarzumachen: Schluss mit den Tricksereien“.
Die Notwendigkeit zur Sicherstellung der Entlastung für die Autofahrer stehe im Vordergrund. Der DGB will verhindern, dass die geplante staatliche Maßnahme der Mineralölindustrie zugutekommt, anstatt die Geldbeutel der Bürger zu schonen.