Mehr Kontrolle, schnellere Abschiebungen

Deutschland, Italien und Frankreich verschärfen Migrationskurs

Deutschland, Italien und Frankreich verschärfen Migrationskurs

Italienische Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Die Innenminister Deutschlands, Italiens und Frankreichs haben sich auf eine deutlich härtere Gangart in der Migrationspolitik geeinigt. Bei einem Treffen in Italien wurde beschlossen, die Kontrolle über die Zuwanderung zu stärken. Geplant sind schnellere Abschiebungen und eine stringentere Linie, um illegale Migration einzudämmen und Schleusern das Handwerk zu legen.

Einigkeit auf Kontrollkurs

Berlin, Rom und Paris setzen auf einen gemeinsamen, strengeren Kurs in der Migrationspolitik. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) bekräftigte bei der Zusammenkunft in Italien die Notwendigkeit, die EU-Außengrenzen wirksam zu sichern und die irreguläre Zuwanderung spürbar zu verringern. Ziel sei es, mit dem EU-Asylpakt die Souveränität über die Einwanderung zurückzugewinnen.

Klare Abkommen mit Drittstaaten, konsequente Rückführungen und die Zerschlagung krimineller Schleppernetzwerke sollen im Zentrum der neuen Strategie stehen. Ein weiterer wichtiger Punkt sind sogenannte „Return Hubs“, die Abschiebungen erleichtern und beschleunigen sollen. Damit wollen die drei Länder die Rückführung von Personen ohne Bleiberecht effektiver gestalten.

Auch der Druck auf Herkunftsländer, abgelehnte Migranten zurückzunehmen, soll erhöht werden. Die EU-Staaten erhoffen sich von diesen Maßnahmen eine spürbare Reduzierung illegaler Migration und eine Stärkung der Grenzkontrollen. Die Minister zeigten sich entschlossen, illegale Migration zu stoppen und gleichzeitig das Geschäftsmodell von Schleppern massiv zu beeinträchtigen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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