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Einen Tag vor erneutem Streik

DB klagt gegen „Wellenstreik“ der GDL: Chaos im Bahnverkehr in Baden-Württemberg trifft Pendler und Wirtschaft erneut

Die Deutsche Bahn hofft, den Streik der GDL noch abwenden zu können
Foto: Deutsche Bahn AG / Pablo Castagnola

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Nur zwei Tage nach dem Ende des letzten Streiks legt die Lokführergewerkschaft GDL erneut nach und ruft zu einem „Wellenstreik“ auf. Die Deutsche Bahn (DB) hat nun rechtliche Schritte gegen die GDL eingeleitet und einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main eingereicht.

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Unverhältnismäßig und rechtswidrig

Die DB kritisiert den erneuten Streik der GDL scharf. Der kurze Vorlauf von 22 Stunden im Güterverkehr sei „eine blanke Zumutung“ und gefährde die Versorgung im Land. DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Wir halten diese Wellenstreiks für unverhältnismäßig. Sie gefährden die Versorgung im Land. Wer eine Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35 Stunden fordert und in einem Gesamtpaket 36 Stunden bekommen könnte, der darf nicht das ganze Land lahmlegen.“ Die DB wirft der GDL zudem vor, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Die Forderung nach Nichtanwendung des Tarifeinheitsgesetzes (TEG) und die Forderung nach einem Deutschlandticket während eines laufenden Tarifvertrags seien unzulässig.

Verhandlungen statt Streiks

Die DB appelliert an die GDL, den Streik abzusagen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Bahn habe bereits eine formale Schlichtung angeboten, um eine Lösung im Tarifkonflikt zu finden. Das Unternehmen kam der Aufforderung der GDL, vor Beginn der Gespräche bis Sonntag 18:00 Uhr ein verbessertes Angebot vorzulegen, nicht nach. GDL-Chef Claus Weselsky machte daraufhin die Bahn für die Eskalation verantwortlich und deutete an, dass dies den Weg für den bereits sechsten Streik in dieser Verhandlungsrunde ebnete.

Baden-Württemberg besonders betroffen

In Baden-Württemberg, einem der wichtigsten Bundesländer für die deutsche Wirtschaft, ist der Streik der GDL besonders spürbar.

Was bedeutet der Streik für Pendler in Baden-Württemberg?

Pendler in Baden-Württemberg müssen sich im Falle des Streiks auf massive Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen. Es ist mit Zugausfällen und Verspätungen zu rechnen. Reisende sollten ihre Reiseplanung anpassen und alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen.

Tipps für Pendler:

  • Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Zugverbindungen auf der Website der Deutschen Bahn.
  • Planen Sie ausreichend Pufferzeit ein.
  • Nutzen Sie alternative Verkehrsmittel wie Bus, Straßenbahn oder Auto.
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften.
  • Arbeiten Sie im Homeoffice, wenn möglich.

Welche Auswirkungen hat der Streik auf die Wirtschaft in Baden-Württemberg?

Der Streik der GDL hat erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft in Baden-Württemberg. Unternehmen müssen mit Lieferengpässen und Produktionsausfällen rechnen. Dies kann zu Umsatzeinbußen und sogar zu Kurzarbeit führen.

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Besonders betroffen sind:

  • Logistikbranche: Die Logistikbranche ist stark auf den Güterverkehr der Bahn angewiesen. Der Streik führt zu Verzögerungen und Lieferengpässen.
  • Industrie: Die Industrie in Baden-Württemberg ist auf die pünktliche Lieferung von Rohstoffen und Vorprodukten angewiesen. Der Streik kann zu Produktionsausfällen führen.
  • Tourismus: Der Tourismus in Baden-Württemberg leidet unter den Zugausfällen. Reisende stornieren ihre Buchungen oder suchen nach alternativen Reisezielen.

Ob der Streik letztlich verhindert werden kann, bleibt abzuwarten. Eines jedoch steht fest: Die Hauptleidtragenden dieser Auseinandersetzung sind einmal mehr die Fahrgäste der Deutschen Bahn, die sich erneut auf eine Geduldsprobe einstellen müssen.

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