Terminmarkt richtet sich aus

Dax stagniert zum „Hexensabbat“ in Frankfurt

Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex Dax hat am Freitagmittag im Frankfurter Börsensaal eine Verschnaufpause eingelegt. Mit rund 24.195 Punkten bewegte sich der Index kaum von der Stelle und lag damit nahe am Vortagesschluss. Marktteilnehmer rechneten mit den erwarteten Kursbewegungen rund um den "Hexensabbat".

Frankfurt – Der deutsche Leitindex Dax hat am Freitagmittag auf dem Parkett in Frankfurt praktisch kaum Bewegung gezeigt. Gegen 12:30 Uhr notierte der Index bei 24.195 Punkten, was einer beinahe punktgenauen Übereinstimmung mit dem Schlusskurs des Vortages entsprach.

Terminkontrakte treiben Kurse

Marktbeobachter führten diese Seitwärtsbewegung am sogenannten „Hexensabbat“ auf die Abrechnung von Optionen und Futures zurück. Analyst Andreas Lipkow erklärte, dass diese entscheidenden Abrechnungskurse für Optionen und Futures, insbesondere auf die Dax-40-Mitglieder, nun im Fokus stünden. Der heutige Xetra-Schluss kann hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Der „Hexensabbat“ findet viermal im Jahr statt, typischerweise am dritten Freitag des dritten Monats eines jeden Quartals. An diesen Tagen laufen wichtige Terminkontrakte aus. Dieses Phänomen ist oft von gezielten Kursbeeinflussungsversuchen finanzkräftiger Akteure geprägt, die versuchen, die Märkte in ihre favorisierte Richtung zu lenken.

US-Daten und Konsumklima im Blick

Für den weiteren Handelsverlauf am Nachmittag richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA. So stehen die Verkaufszahlen auf dem US-Immobilienmarkt sowie das Konsumklima der Universität Michigan auf der Agenda.

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag leicht schwächer. Ein Euro wurde mit 1,1713 US-Dollar gehandelt, während ein Dollar 0,8538 Euro wert war.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)