Japan-Wahl und Iran-Konflikt treiben Kurse
Mit einem Plus von 0,5 Prozent startete der DAX in den Handelstag und notierte um 9:30 Uhr bei rund 24.848 Punkten. An der Spitze der Kursliste tummelten sich Rheinmetall und die Commerzbank. Zum Ende der Liste fanden sich dagegen Symrise, Siemens Healthineers und Daimler Truck.
Marktbeobachter sehen die Marktentwicklung positiv. „Die Marktteilnehmer reagieren mit Erleichterung auf den Wahlausgang in Japan und die abnehmenden Spannungen im Nahen Osten“, kommentiert Andreas Lipkow, unabhängiger Marktanalyst. In Japan sicherte sich die regierende LDP am Sonntag eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus. Dies ermöglicht der neuen Premierministerin Sanae Takaishi eine Regierung ohne größere Hürden.
Auch die Sorge um eine Eskalation im Nahen Osten scheint nachzulassen. „Auch die abnehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgen für Kursrückgängen bei den Energieträgern. Die Investoren sind wieder zuversichtlicher geworden, dass die Phase der hohen Volatilität vorerst beendet sein könnte“, erklärt Lipkow. Parallel dazu zeichnet sich bei den zuletzt stark gebeutelten Software-Aktien ein Umdenken ab. Diese hatten zuletzt deutlich an Wert verloren, da Befürchtungen über disruptive KI-Einflüsse die Anleger verunsicherten.
Zusätzlich gestärkt präsentierte sich am Montagmorgen der Euro. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich leicht und kostete 1,1858 US-Dollar. Der Ölpreis tendierte derweil leicht schwächer. Ein Fass der Nordseesorte Brent gab um 0,8 Prozent auf 67,51 US-Dollar nach.

