Energiepreise belasten die Börse

DAX kämpft sich ins Minus

Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Zum Wochenstart verlor der deutsche Leitindex DAX an Wert. Trotz positiver Nachrichten aus dem Nahen Osten und Hoffnungen auf eine Feuerpause belasteten die stark gestiegenen Energiepreise die Anleger. Experten mahnen zur Vorsicht angesichts der unsicheren Nachrichtenlage und der Auswirkungen auf die Realwirtschaft.

Börse gibt nach

Der deutsche Leitindex DAX hat zum Wochenstart nachgegeben. Zum Handelsschluss am Xetra-Parkett notierte der Index bei 23.409 Punkten, was einem Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht.

Hoffnung auf Entspannung

Trotz eines ereignisreichen Wochenendes und eines Sprungs des Ölpreises über die 100-Dollar-Marke beruhigten sich die Gemüter der Anleger im Tagesverlauf. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges im Nahen Osten überwog in Teilen.

Unsichere Nachrichtenlage

Gerüchte über eine mögliche Feuerpause sorgten zur Mittagszeit für Halt an den europäischen Finanzmärkten. Die Nachrichtenlage bleibt jedoch unübersichtlich und impulsgetrieben. Jede Veränderung der Sachstandslage kann den DAX beeinflussen.

Pessimismus an Märkten

Die Stimmung an den Terminmärkten ist weiterhin pessimistisch und deutet auf hohe Absicherungsgeschäfte hin, die größere Kursrückgänge abbremsen. Die langfristigen Folgen für die Realwirtschaft sind noch nicht absehbar.

Energiepreise im Fokus

Die Hoffnung der Investoren ruht auf wieder sinkenden Energiepreisen. Sollten diese auf dem aktuellen Niveau verharren, drohen negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung. Deutsche Industriedaten zeigten bereits, wie fragil die Konjunktur ist. Experten warnen, dass größere Preisschocks oder anhaltende Inflationstendenzen nicht getragen werden könnten.

Euro und Rohstoffe

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro notierte am Montagnachmittag stärker bei 1,1596 US-Dollar. Der Goldpreis zeigte sich schwächer bei 5.104 US-Dollar pro Feinunze. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg hingegen deutlich auf 100,00 US-Dollar pro Fass.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)