Klare Fronten bei Vermittlung
Die Bundesregierung erteilt Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) eine klare Absage, sollte er als Verhandlungsführer im Ukraine-Krieg angeboten werden. „Russland weiß, wer die Ansprechpartner in Europa sind“, erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag und verwies auf ein „klar definiertes Vermittlungsumfeld“.
Sollte es aus Moskau ernsthafte Gesprächsbereitschaft geben, seien die entsprechenden europäischen Kontakte bereits bekannt. Namen nannte Kornelius nicht.
Europa wartet auf Signale aus Moskau
Die Bundesrepublik sei aber weiterhin bereit, sich aktiv in Vermittlungsbemühungen einzubringen. Europa reklamiere einen Anteil an einem möglichen Friedensprozess, der allerdings von Russland akzeptiert werden müsse. Die Grundvoraussetzungen für einen Waffenstillstand seien bereits seit Wochen öffentlich dargelegt. Nun erwarte man aus Moskau „substanzielle Signale“, dass Verhandlungen auf dieser Basis geführt werden wollen, so Kornelius.

