Perspektive für Schwedt
Die Raffinerie PCK in Schwedt erhält eine Atempause. Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie um ein halbes Jahr bis Ende 2026. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) besuchte den Standort und versprach Perspektive und Sicherheit für die rund 1.200 Mitarbeiter. „Wir wollen Schwedt langfristig stärken, industrielle Wertschöpfung sichern und neue Perspektiven für die Region schaffen“, sagte Reiche.
Energieversorgung im Blick
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Sicherung der Energieversorgung, neue Investitionsimpulse und die Zukunftsperspektiven für die Industrie in der Uckermark. Die Raffinerie Schwedt ist ein zentraler Pfeiler der Versorgungssicherheit für die Hauptstadtregion und den Nordosten. Ein Großteil des Kraftstoffbedarfs wird dort gedeckt.
Herausforderungen bleiben
Die Lage der PCK-Raffinerie ist angespannt. Seit Mai fließt kein Öl mehr über die Druschba-Pipeline, nachdem Russland die Lieferungen gestoppt hatte. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) unterstrich die Bedeutung des Standortes und appellierte an die fortwährende Zusammenarbeit von Unternehmen, Beschäftigten sowie Bund, Land und Kommunen, um den dauerhaften Betrieb zu sichern. „Die herausragende Bedeutung des Standortes ist allen Beteiligten bewusst“, so Woidke.
