Konflikt schürt Ölpreis
Die US-Börsen haben am Montag keine klare Richtung gefunden. Am Ende des Handels in New York schloss der Dow Jones bei 49.168 Punkten, ein leichtes Minus von 0,1 Prozent zum Vortag. Deutlich breiter, der S&P 500, verzeichnete seinerseits ein Plus von 0,1 Prozent auf rund 7.174 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq rundete das Bild mit einem kleinen Aufschlag für den Nasdaq 100, der bei etwa 27.306 Punkten notierte.
Iran-Konflikt belastet Märkte
Die Nachrichtenlage rund um den Iran und die weiterhin blockierte Straße von Hormus belasteten die Anleger spürbar. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie die strategisch wichtige Meerenge ließen die Sorgen wachsen. Analysten warnen, dass ein anhaltender Konflikt den Ölpreis weiter emporschnellen lassen könnte.
Derweil wurde ein Vorschlag aus Teheran bekannt, der eine Öffnung der Meerenge vorsieht, gleichzeitig aber die Gespräche über das Atomprogramm vertagen würde. Parallel dazu gibt es Überlegungen in Indonesien, nach iranischem Vorbild die Straße von Malakka mit einer Maut zu belegen. Dies könnte rund 40 Prozent des weltweiten Handelsvolumens treffen.
Euro zieht an, Gold gibt nach
Der Euro zeigte sich am Montagabend fester und kostete 1,1721 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen gab leicht nach und fiel um 0,6 Prozent auf 4.679 US-Dollar pro Feinunze. Das entspricht umgerechnet 128,35 Euro pro Gramm.
Brent-Öl mit deutlichem Sprung
Der Ölpreis legte hingegen kräftig zu. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich bis zum Abend auf 108,10 US-Dollar. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag.

