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Stellungnahme zu Israels ESC-Teilnahme

Bilger: Boykott-Forderung bei Israel-Ausschluss vom ESC

Steffen Bilger am 16.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

Steffen Bilger, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, äußerte sich zu einer möglichen Nichtteilnahme Israels am Eurovision Song Contest. Er fordert einen Boykott des Musikwettbewerbs, sollte Israel von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Seine Aussagen verdeutlichen die Debatte um die politische Dimension internationaler Veranstaltungen.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, hat eine klare Position bezüglich der Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest (ESC) bezogen. Bilger forderte einen Boykott des Gesangswettbewerbs, sollte Israel von diesem ausgeschlossen werden. Seine Äußerungen machte er gegenüber den Sendern RTL und ntv.

„Ich finde, wenn Israel ausgeschlossen wird, dann können wir da nicht mehr dabei sein, ganz klar“, erklärte Bilger. Diese Aussage erfolgte im Kontext, dass mehrere Staaten wie Spanien, Irland, Island und Slowenien bereits angekündigt haben, den ESC zu boykottieren, falls Israel eine Teilnahmeberechtigung erhalten sollte.

Bilger sieht in der Debatte um Israels Teilnahme am ESC eine bedenkliche Entwicklung. „Was wir in Europa zurzeit erleben, dass ein Orchester nicht auftreten kann, weil der Dirigent ein Jude ist, dass ein Radrennen in Spanien nicht mehr durchgeführt werden kann, dass man über Boykott eines Gesangswettbewerbs redet, weil da Israel dabei ist, das sind schon ganz bedenkliche Entwicklungen“, so der CDU-Politiker weiter.

Er betonte zudem, dass das Leid in Gaza von der Bundesregierung wahrgenommen und angesprochen werde. „Wir sehen natürlich das Leid in Gaza und das spricht auch die Bundesregierung, auch Bundeskanzler Merz, Außenminister Wadephul sehr deutlich an, und wir ziehen da auch unsere Konsequenzen.“

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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