Angriff auf Berliner Stromnetz trifft Alltag
In Berlin-Südwesten gingen am Montagnachmittag die Lichter aus. Straßenbahnen kamen zum Stillstand. Die Folgen treffen Pendler und Betriebe. Der Anschlag hat wirtschaftliche Folgen, die sich sofort auf den Alltag auswirken.
Die Lage spürbar. Die Meldungen der Behörden bestätigen: Der Anschlag belastet Versorgungslinien und Wirtschaft.
Die Sicht der Behörden und Folgen
„Die Frage ist ja: Sind das nur linke Gruppen von Aktivisten, die ideologisch unterwegs sind, oder steckt da mehr dahinter“, sagte sie am Montag im RBB-Inforadio. Das müsse unbedingt ermittelt werden. „Es geht nicht nur um einen Angriff auf unsere Infrastruktur, sondern auch darum, dass unsere freie Gesellschaft angegriffen wurde. Wenn man sich das Bekennerschreiben anschaut, dann sind da Sichten auf unser Land drin, die sind hochgradig gefährlich.“
„Der Angriff habe erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen und sei durch nichts zu rechtfertigen, so Giffey. Berlin habe nach dem jüngsten großflächigen Stromausfall im September reagiert und ein Resilienz-Konzept beschlossen: „Wir können sagen, was wir dort geplant haben, wird umgesetzt und funktioniert auch.“ Es gehe jetzt darum, dass neben der Reparatur noch mehr Notstromaggregate eingesetzt werden, um die Lage möglichst noch vor Donnerstag zu verbessern, so Giffey.“
Resilienz-Plan und Notstrom
Berlin habe nach dem jüngsten großflächigen Stromausfall im September reagiert und ein Resilienz-Konzept beschlossen. Notstromaggregate sollen helfen, die Lage zu stabilisieren und Engpässe zu vermeiden.
Für Hinweise verweisen Experten auf die Meldung der Behörden. Berlin betont, dass Sicherheitsmaßnahmen nun Priorität haben. Am Mittwoch könnten weitere Details zum Plan folgen. Die Verknüpfung mit bundesweiter Unterstützung wird weiter geprüft. Außenministerien und Wirtschaftsministerium seien in engem Austausch, hieß es.
Berlin-Stromausfall: Auswirkungen auf die Metropole — Meldungen der Behörden zeigen, dass Resilienzmaßnahmen umgesetzt werden. Lagebild nach Ausfällen
dts Nachrichtenagentur
Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt