VDA preist Wachstumskurs

Autolobby stärkt Wirtschaftsministerin Reiche im Reformstreit

Autolobby stärkt Wirtschaftsministerin Reiche im Reformstreit

Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stellt sich im Ringen um die Reformpolitik der Bundesregierung klar hinter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). VDA-Präsidentin Hildegard Müller betont die Notwendigkeit von Wachstum ohne zusätzliche Haushaltsbelastungen. Sie verteidigt die Vorschläge der Ministerin, darunter eine vorgezogene Senkung der Körperschaftssteuer.

Wachstum als Fundament

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erhält im aktuellen politischen Streit um die Reformpläne der Bundesregierung prominente Unterstützung aus der heimischen Automobilindustrie. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stellt sich demonstrativ hinter die Ministerin und ihren Kurs.

Müller: Reformen sind notwendig

VDA-Präsidentin Hildegard Müller äußerte sich im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ und lobte die Argumentation von Ministerin Reiche. „Bundeswirtschaftsministerin Reiche argumentiert zu Recht, dass Wachstum die Grundlage für unsere soziale Marktwirtschaft ist und dass dafür eine strukturelle Neuaufstellung notwendig ist – ohne weitere Belastungen des Haushalts.“

Konkrete Vorschläge des VDA

Müller hob die Vorschläge der Ministerin hervor. Dazu zählten das Vorziehen der Senkung der Körperschaftssteuer, eine „pragmatische Energiepolitik“ sowie eine offene Kommunikation, dass „mehr und länger arbeiten Realität werden wird“. Diese Punkte seien laut Müller „folgerichtig und notwendig“. Deutschland stehe vor einem „gewaltigen Reformbedarf in allen Bereichen“. Kleine Schritte reichten hier nicht aus, stattdessen bedürfe es „des großen Wurfs, ein Um- und Neudenken und vor allem den Mut, Veränderungen durchzusetzen.“ Nur so könnten Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze gesichert werden.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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