Spannung zwischen Familiendrama und Spionage

Heute beim Tatort „Made in China“: Blut, Verrat und Industriespionage im Fokus

Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und seine Kollegin Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) sind alarmiert. Was ist in der Villa der Industriellen-Famlie Haiden vorgefallen?
Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und seine Kollegin Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) sind alarmiert. Was ist in der Villa der Industriellen-Famlie Haiden vorgefallen?

Foto: © WDR/Thomas Kost

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Tatort Dortmund: Ein Fall zwischen Blut, Verrat und Industriespionage

Der Dortmund-Tatort „Made in China“, ausgestrahlt am zweiten Weihnachtsfeiertag, nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale und investigative Achterbahnfahrt. Was zunächst wie ein einfacher Mordfall aussieht, entpuppt sich schnell als vielschichtiges Familiendrama mit internationalen Verwicklungen. Ein blutiges Messer, eine verwirrte Täterin und das Schweigen der Beteiligten sorgen für Spannung bis zur letzten Minute.

Die Episode markiert einen Wendepunkt im Team der Dortmunder Mordkommission: Nach dem Abschied von Jan Pawlak (Rick Okon) und dem tragischen Verlust von Martina Bönisch (Anna Schudt) müssen Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) mit ihrer neuen Chefin Ira Klasnić (Alessija Lause) als Team zusammenfinden – ein emotionaler und professioneller Drahtseilakt.

Ganz egal ob das Kommissar Faber und seiner Kollegin Rosa Herzog passt: Ira Klasnić (Alessija Lause) leitet jetzt die Mordkommission. Und sie weiß sich durchzusetzen.

ARD/WDR TATORT: MADE IN CHINA, Regie: Jobst Oetzmann, Buch: Wolfgang Stauch, am Donnerstag (26.12.24) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Ganz egal ob das Kommissar Faber und seiner Kollegin Rosa Herzog passt: Ira Klasnić (Alessija Lause) leitet jetzt die Mordkommission. Und sie weiß sich durchzusetzen. © WDR/Martin Rottenkolber, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung „Bild: WDR/Martin Rottenkolber“ (S2+). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

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Blut, Chaos und eine verwirrte Täterin: Der Fall beginnt

Es ist eine Szene, die unter die Haut geht: Eine junge Frau, blutüberströmt und verstört, wird in einem Asia-Shop festgenommen. In der Hand ein Messer, am Körper deutliche Spuren eines Kampfes. Ihre Worte „Ich habe ihn umgebracht“ werfen Fragen auf – doch auf die entscheidenden Antworten müssen die Ermittler lange warten. Vanessa Haiden (Klara Lange), Tochter der prominenten Stahl-Dynastie Haiden, kann sich weder an den Tathergang noch an die genauen Umstände erinnern.

Die Karten in der Dortmunder Mordkommission werden neu gemischt. Kommissar Pawlak ist nicht mehr Teil vom Team und Ira Klasnić hat die Leitung übernommen. Diesen Posten hatten zuletzt Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) und Peter Faber (Jörg Hartmann) inne.

ARD/WDR TATORT: MADE IN CHINA, Regie: Jobst Oetzmann, Buch: Wolfgang Stauch, am Donnerstag (26.12.24) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Die Karten in der Dortmunder Mordkommission werden neu gemischt. Kommissar Pawlak ist nicht mehr Teil vom Team und Ira Klasnić hat die Leitung übernommen. Diesen Posten hatten zuletzt Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) und Peter Faber (Jörg Hartmann) inne. © WDR/Martin Rottenkolber, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung „Bild: WDR/Martin Rottenkolber“ (S2+). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

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Was zunächst wie ein Familiendrama wirkt, nimmt schnell größere Dimensionen an. Das Team um Peter Faber findet heraus, dass Vanessa eine wertvolle Goldkette trägt, die einst für die Haiden-Familie angefertigt wurde. Die Ermittlungen führen in die prachtvolle Villa der Familie, wo von Patriarch Jo Haiden (Francis Fulton-Smith) jede Spur fehlt.

Industriespionage und Familientragödie: Mehr als nur ein Mord

Während die Ehefrau Sophia Haiden (Marie-Lou Sellem) unbeeindruckt erklärt, sie glaube nicht an den Tod ihres Mannes, stoßen die Ermittler auf ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Jo Haiden, der Kopf der Stahl-Dynastie, war nicht nur für die Geschäftsbeziehungen des Familienunternehmens nach China verantwortlich – er arbeitete offenbar auch als Spion für die chinesische Regierung.

Shen Bo (Yun Huang) stammt aus Shanghai. Als Psychiaterin nimmt sie an einem Ärztekongress in Dortmund teil. Doch was führt sie ausgerechnet unmittelbar in die Nähe der Haiden Villa?

ARD/WDR TATORT: MADE IN CHINA, Regie: Jobst Oetzmann, Buch: Wolfgang Stauch, am Donnerstag (26.12.24) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Shen Bo (Yun Huang) stammt aus Shanghai. Als Psychiaterin nimmt sie an einem Ärztekongress in Dortmund teil. Doch was führt sie ausgerechnet unmittelbar in die Nähe der Haiden Villa? © WDR/Thomas Kost, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung „Bild: WDR/Thomas Kost“ (S2+). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Die Ermittlungen decken auf, dass Jo Haiden sensible Unternehmensdaten an die chinesischen Behörden weitergegeben haben könnte. Doch was trieb ihn dazu? War es Erpressung, Geldgier oder ein anderer, persönlicher Grund? Diese Fragen führen die Dortmunder Ermittler in eine internationale Verschwörung, die weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht.

Teamdynamik auf der Probe: Neuer Wind bei der Mordkommission

Neben der brisanten Aufklärung des Falls kämpfen Faber und Herzog mit internen Spannungen. Die neue Chefin Ira Klasnić bringt frischen Wind, aber auch Konflikte in die Abteilung. Besonders Rosa Herzog hadert mit der neuen Situation: Sie gibt Klasnić die Schuld an Pawlaks Weggang und muss lernen, mit der dominanten Führungsrolle ihrer neuen Vorgesetzten umzugehen.

Auch Faber bleibt seinem impulsiven und oft provokativen Stil treu. Besonders die Auseinandersetzungen mit KTU-Leiter Sebastian Haller (Tillmann Strauß) sorgen für zusätzliche Spannungen. Der schwelende Konflikt, der seit dem Tod von Kollegin Martina Bönisch das Verhältnis der beiden belastet, erreicht in „Made in China“ neue Höhen.

Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) legt den Finger in die Wunde. Offensichtlich ist Stephan Haiden auf Jo, den Mann seiner Cousine Sophia und das vermeintliche Mordopfer, überhaupt nicht gut zu sprechen.

ARD/WDR TATORT: MADE IN CHINA, Regie: Jobst Oetzmann, Buch: Wolfgang Stauch, am Donnerstag (26.12.24) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) legt den Finger in die Wunde. Offensichtlich ist Stephan Haiden auf Jo, den Mann seiner Cousine Sophia und das vermeintliche Mordopfer, überhaupt nicht gut zu sprechen. © WDR/Thomas Kost, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung „Bild: WDR/Thomas Kost“ (S2+). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

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Tatort-Kritik: Wendungen, Drama und starke Charaktere

„Made in China“ überzeugt durch ein dichtes Drehbuch, das geschickt persönliche Dramen mit gesellschaftlichen und politischen Themen verbindet. Die Wendungen halten die Spannung hoch, auch wenn aufmerksame Zuschauer die eine oder andere Überraschung erahnen könnten. Besonders die schauspielerischen Leistungen stechen hervor: Klara Lange überzeugt als verstörte Vanessa Haiden, während Marie-Lou Sellem die kühle und undurchsichtige Matriarchin mit Bravour verkörpert.

Die Atmosphäre des Dortmunder Tatorts bleibt gewohnt düster und intensiv. Die Einbindung des internationalen Themas der Industriespionage verleiht der Folge zusätzliche Relevanz und einen Hauch von Globalität. Die Szenen, in denen die Kommissare den Tathergang rekonstruieren, bieten einen spannenden Einblick in die Arbeit der Ermittler und runden die Inszenierung gelungen ab.

Fazit: Ein starker Fall mit Tiefgang

„Made in China“ liefert einen der stärksten Dortmunder Tatorte der letzten Jahre. Die Mischung aus persönlichem Drama, gesellschaftlichem Kommentar und internationaler Brisanz macht die Episode zu einem spannenden Fernsehabend. Trotz des traditionell schwierigen Sendeplatzes am zweiten Weihnachtsfeiertag dürfte dieser Tatort in Erinnerung bleiben – und setzt hohe Maßstäbe für kommende Fälle.

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