Betriebsrat für Re-IPO
Der Betriebsrat des Energiekonzerns Uniper macht eine klare Ansage in Richtung Bund: Ein Börsengang soll der Weg sein, um das Unternehmen zu privatisieren. Einen Verkauf an einen externen Investor, der nicht an der Börse gelistet ist, lehnt die Arbeitnehmervertretung kategorisch ab. Dies sagte Martin Geilhorn, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, gegenüber der „Rheinischen Post“.
Unabhängigkeit als Schutzwall
Die Rückkehr an die Börse, auch „Re-IPO“ genannt, ist für die Belegschaft von Uniper von entscheidender Bedeutung. „Wir treten weiterhin vehement für den Re-IPO ein, da die Unabhängigkeit von Uniper für uns essenziell ist, um die Rechte und Interessen unserer Mitarbeitenden zu schützen“, erklärte Geilhorn.
Die Haltung des Betriebsrats bleibe unverändert, auch wenn der Bund nun über mögliche Verkaufsoptionen gesprochen habe. Uniper beschäftigt bundesweit rund 7.000 Menschen, davon allein etwa 2.950 in Düsseldorf.




