Polizei nutzt Schusswaffen

Walldorf: Polizei eröffnet Schusswaffengebrauch nach Messerdrohung

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Am 12. Mai 2026 eskalierte ein Einsatz der Polizeibeamten in Walldorf, als ein 20‑jähriger Mann trotz wiederholter Aufforderungen sein Messer nicht ablegte. Nach erfolglosen Versuchen mit Pfefferspray und Warnschüssen schossen drei Polizisten auf den Mann, der sich im Krankenhaus in stabilem Zustand befindet.

Ereignisablauf

Die Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim trafen in den frühen Morgenstunden auf den 20‑jährigen Mann im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Auf das Sichtbarmachen des Streifenfahrzeugs reagierte er mit einem schnellen Gasgeben und flüchtete. Anschließend versuchten die Polizeibeamten über einen längeren Zeitraum, ihn dazu zu bewegen, das von ihm geführte Messer abzulegen – vergeblich.

Auch der Einsatz von Pfefferspray und das Abgeben von Warnschüssen brachten keine Wirkung. Als der Mann das Messer in schnellen Schritten bedrohlich auf die Beamten zubewegte, eröffneten drei Polizisten das Feuer.

Einsatzdetails

Am Einsatz waren mehrere Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Mannheim beteiligt. Drei von ihnen gaben Schüsse ab. Der Einsatz von Pfefferspray und Warnschüssen wurde vorab versucht, jedoch ohne Erfolg. Durch das Feuer wurde der Mann verletzt und musste in ein Krankenhaus transportiert werden.

Ermittlungsstand

Der Verletzte befindet sich nach derzeitigem Stand im Krankenhaus, sein Zustand ist stabil. Die kriminaltechnischen Untersuchungen sowie weitere Ermittlungen dauern an. Wie die Polizei mitteilte, konnten bislang keine weiteren Angaben zur Ursache des Vorfalls gemacht werden.

Quelle
  • Landeskriminalamt Baden-Württemberg

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