AfD-Politiker mit Einreiseverbot belegt
Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron ist offenbar die Einreise nach Großbritannien verweigert worden. Ursprünglich war geplant, dass Bystron als Redner bei einer Demonstration des bekannten Rechtsextremisten Tommy Robinson auftritt. Am Donnerstag erhielt er jedoch ein schriftliches Dokument der britischen Visa- und Einwanderungsbehörde, die dem Innenministerium unterstellt ist.
Darin heißt es lapidar: „Ihr Antrag auf eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) wurde verweigert.“ Die Begründung folgt prompt und unmissverständlich: „Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Aufenthalt im Vereinigten Königreich dem öffentlichen Wohl nicht dienlich ist.“
Bystron selbst äußerte sich gegenüber T-Online am Freitag empört. Er bezeichnete den Bescheid als „Bankrotterklärung“ und warf der britischen Regierung vor, „in Panik“ zu sein. „Wer im Jahr 2026 Einreiseverbote für europäische Politiker verhängt, die bei einer Demo reden sollen, der hat Angst vor der Wahrheit“, sagte der AfD-Politiker.
Mehrere rechte Politiker betroffen
Petr Bystron ist nicht der einzige rechte Politiker, dem die Einreise nach Großbritannien untersagt wurde. Ziel der Demonstration, an der er teilnehmen wollte, war es, gegen die Regierung zu protestieren. Zu den ebenfalls abgewiesenen Personen zählen laut Meldungen die EU-Parlamentarier Dominik Tarczynski von der polnischen PiS-Partei und Filip Dewinter vom belgischen Vlaams Belang.



