Massiver Ausbau geplant
Die Zeichen bei Thalia stehen auf Expansion – und zwar im Spielwarenbereich. Thalia-Chef Ingo Kretzschmar plant eine deutliche Vergrößerung des Geschäftsfeldes. Perspektivisch sieht er die Eröffnung von bis zu 150 eigenen Spielwarengeschäften. Damit könnte der Spielzeugumsatz zukünftig rund 18 Prozent des gesamten Thalia-Umsatzes ausmachen. Das entspräche einem potenziellen Umsatzvolumen von fast 400 Millionen Euro.
„Spielzeit“ soll neue Marke werden
Momentan betreibt Thalia bereits 40 Spielwarenläden, die zumeist unter den Namen Krömer und Toysino firmieren. Mittelfristig sollen alle diese Geschäfte unter der neuen Marke „Spielzeit“ zusammengeführt werden. Eine Ausnahme bildet das etablierte Kinderkaufhaus Mukk in Münster, das seinen Namen behalten wird. Thalia prüft derzeit, ob es weitere Standorte mit Potenzial für große Kinderkaufhäuser gibt. Zehn bis 15 solcher Spezialitäten-Geschäfte könnte sich Kretzschmar hier vorstellen.
Erste Tests sind vielversprechend
Die Erfahrungen in den neuen Geschäftsfeldern sind bislang positiv. Wie Kretzschmar berichtet, erzielen die ersten Teststandorte bereits deutlich höhere Umsätze als zuvor. Um diesen Erfolg zu sichern, hat Thalia sowohl das Personal aufgestockt als auch den Fokus stärker auf kompetente Beratung gelegt. „Menschen wollen beraten werden, Dinge ausprobieren, sich austauschen – gerade bei Spielwaren“, erklärt der Thalia-Chef. Investitionen in Vorleistung lohnen sich offenbar.





