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Goldberg über Trumps Handelspolitik

USA: Trumps Zölle treffen seine eigenen Wähler laut Ökonomin Goldberg

Container (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Eine Analyse der ehemaligen Weltbank-Chefökonomin Penny Goldberg zeigt, dass die Zollpolitik der US-Regierung unter Präsident Trump hauptsächlich die Regionen seiner Stammwähler getroffen hat. China reagierte auf die Zölle mit eigenen Maßnahmen, was besonders für US-Landwirte weitreichende Folgen hatte.

Die Zoll- und Handelspolitik der US-Regierung hat laut Penny Goldberg, früherer Chefökonomin der Weltbank und Dozentin an der US-Eliteuniversität Yale, vor allem die Stammwähler von Präsident Trump getroffen. Dies teilte sie dem „Tagesspiegel“ mit. Goldberg untersuchte die Auswirkungen der ersten Zollwelle, die sich speziell gegen China richtete.

Ein signifikanter Teil von Trumps Wählerschaft sind Bauern, die infolge der chinesischen Gegenzölle auf landwirtschaftliche Produkte wie Soja stark betroffen waren. Goldberg betonte, dass viele Landwirte dadurch in existenzielle Krisen geraten seien.

Die Ökonomin schätzt Trumps Versprechen, dass Handelsbarrieren die US-Industrie stärken und neue Arbeitsplätze schaffen würden, als unrealistisch ein. Sie argumentierte, dass die Produktion von beispielsweise T-Shirts für geringe Preise in den USA nicht realisierbar sei. Des Weiteren wies sie darauf hin, dass Roboter und künstliche Intelligenz (KI) zunehmend Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten ersetzen.

Goldberg fügte hinzu, dass vielen das nicht bewusst sei. Sie würden den wirtschaftlichen Erfolg Chinas kritisch betrachten, aber gleichzeitig verkennen, dass die günstigen Importe aus China maßgeblich zu ihrem aktuellen Lebensstandard beigetragen haben. Eine Konsequenz daraus sei, dass der Lebensstandard vieler Menschen sinken könnte.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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