Bundesregierung legt ambitionierte Roadmap vor

4.000 KI-Start-ups bis 2030: Deutschland will KI-Weltmacht werden

Eine Frau arbeitet an einem Computer mit KI-Schnittstelle (Archiv). Foto: dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung peilt eine deutliche Stärkung des Standorts Deutschland im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) an. Laut vorliegenden Plänen sollen bis 2030 rund 4.000 neue KI-Start-ups entstehen und die Zahl KI-basierter Produkte "substanziell gesteigert" werden. Deutschland soll zudem Leitmarkt für den industriellen KI-Einsatz werden.

Von der Vision zur Realität

Die ambitionierten Ziele sind Teil der Umsetzung der Hightech-Agenda. Die vorliegenden Roadmaps, die dem ‚Handelsblatt‘ vorliegen, umfassen über hundert Seiten mit konkreten Meilensteinen.

Gigafactory und Basismodell

Bereits 2028 soll die erste von der EU kofinanzierte KI-Gigafactory in Betrieb genommen werden. Das Fundament für diese Entwicklung wird aber schon ein Jahr zuvor gelegt: Ab 2027 soll ein leistungsstarkes KI-Basismodell in Deutschland verfügbar sein.

Wirtschaft im KI-Fokus

Bis 2030 strebt die Regierung an, dass zehn Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung auf KI basieren. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen stärker eingebunden werden: Bis 2029 soll die Hälfte aller KMU KI in ihren Kernprozessen nutzen.

Gemeinsame Kraftanstrengung

Unterstützt werden soll diese Offensive durch Bund und Länder, die Europäische Union sowie Wirtschaftsverbände, Beratungsunternehmen und Hochschulen. Regierungskreisen zufolge handelt es sich um eine „gemeinsame Kraftanstrengung“ zur Sicherung der technologischen Zukunft Deutschlands.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .