„Ist das euer Ernst?“: Show nach wenigen Minuten gestoppt
Die Entscheidung fiel blitzschnell. Nach gerade einmal rund zehn Minuten, während Moderatorin Andrea Kiewel mit ihren Gästen eine Runde Minigolf spielen wollte, überbrachte ein Produktionsmitarbeiter die Nachricht: Die Show muss aufgrund einer schweren Gewitterwarnung in ein Ersatzstudio verlegt werden. Die Reaktion der sichtlich betroffenen Moderatorin sprach Bände. „Wirklich? Ist das euer Ernst? Ich muss weinen“, gestand Kiewel aufgebracht.
Andrea Kiewel leidet mit den Zuschauern: „Das tut mir wahnsinnig leid“
Auf dem Weg in das überdachte Ausweichstudio zeigte sich ihr Mitgefühl für die 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die auf dem Gelände ausharrten und sich teils mit Plastiktüten vor dem einsetzenden Regen schützten. „Oh nein, das tut mir leid“, sagte die 60-Jährige mehrfach und fügte hinzu: „Die armen Zuschauer. Das tut mir wahnsinnig leid…Es ist schade, aber was sollen wir machen.“ Für sie stand fest: Die Sicherheit aller Beteiligten hat oberste Priorität.
Dank Notfallplan war das ZDF vorbereitet
Anders als bei einem ähnlichen Vorfall im Jahr 2019, als die Show ebenfalls wegen schlechten Wetters abgebrochen werden musste, war das ZDF dieses Mal vorbereitet. „Das hat uns komplett überrascht, da waren wir überhaupt nicht vorbereitet“, erinnerte sich Andrea Kiewel an die damalige Situation. Diesmal griff ein ausgearbeiteter Notfallplan. Eine ZDF-Sprecherin hatte bereits im Vorfeld gegenüber „t-online“ erklärt: „Sollte es zu akuten Gewittern kommen, greift ein Havarieplan: Das ‚Fernsehgarten‘-Gelände wird geräumt und die Sendung aus einem überdachten Studio gesendet.“
Mallorca-Party im Studio statt unter freiem Himmel
So wurde die Sendung nicht komplett abgebrochen, sondern im kleineren Rahmen fortgesetzt. Während draußen heftige Regenschauer niederprasselten, versuchten die Ballermann-Stars auf einer kleinen Bühne im Studio, die Stimmung bestmöglich aufrechtzuerhalten. Für viele Fans blieb dennoch ein bitterer Beigeschmack: Die erhoffte große Open-Air-Party fiel buchstäblich ins Wasser und musste einem reduzierten Studio-Setting weichen.


