Deutliche Worte auf X

„Wirtschaftlicher Niedergang der Bundesrepublik“: FDP-Vize Kubicki greift Merz und Ampel an

„Wirtschaftlicher Niedergang der Bundesrepublik“: FDP-Vize Kubicki greift Merz und Ampel an
Foto: © Laurence Chaperon

Mit scharfen Worten hat der FDP-Vize Wolfgang Kubicki die politische Lage in Deutschland kritisiert. In einem Beitrag auf der Plattform X spricht der Liberale vom „wirtschaftlichen Niedergang der Bundesrepublik“ – und macht dafür sowohl frühere Ampelpartner als auch die aktuelle Politik verantwortlich.

Kubicki erklärte, der wirtschaftliche Abschwung sei „kein Gottesurteil“, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. Besonders kritisch äußert er sich über die vergangenen Jahre der Zusammenarbeit mit SPD und Grünen in der früheren Bundesregierung.

Kritik an früherer Ampel-Regierung

Rückblickend beschreibt Kubicki die Zeit der Koalition aus Freie Demokratische Partei, Sozialdemokratische Partei Deutschlands und Bündnis 90/Die Grünen als schwierige Phase für die Liberalen.

Er schreibt, die FDP habe damals versucht, eine „Wirtschaftswende“ durchzusetzen. Doch innerhalb der Regierung habe es ständig Forderungen nach Zugeständnissen gegeben, während die FDP selbst nur wenig Unterstützung erhalten habe.

Kubicki räumt zugleich ein, dass seine Partei in dieser Zeit Vertrauen bei vielen Wählerinnen und Wählern verloren habe.

Angriff auf Friedrich Merz

Besonders deutlich fällt Kubickis Kritik am CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz aus. Dieser habe – so Kubicki – die Enttäuschung vieler FDP-Wähler politisch genutzt.

Zugleich wirft der FDP-Vize Merz vor, sich inzwischen von den Sozialdemokraten politisch blockieren zu lassen und Wahlversprechen gebrochen zu haben.

FDP will politisch Druck machen

Für die FDP sieht Kubicki nun eine klare Aufgabe. Seine Partei müsse künftig dafür sorgen, dass diejenigen, die aus seiner Sicht Verantwortung für den wirtschaftlichen Kurs Deutschlands tragen, politisch stärker unter Druck geraten.

Dabei gehe es nach seinen Worten nicht um Parteitaktik oder Nostalgie, sondern um grundsätzliche Fragen für die Zukunft des Landes.

Kubicki formuliert es so: Deutschland brauche eine Zukunft, die auf Freiheit, Leistung und Wohlstand aufbaue – nicht nur für das eigene Land, sondern auch für Europa.