CDU-Politikerin erwartet starken Re-Zwahl

Winter ist sicher: Merz holt über 90 Prozent

Winter ist sicher: Merz holt über 90 Prozent
Foto: Wiebke Winter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bremische Bürgerschaftsfraktionsvorsitzende Wiebke Winter rechnet mit einem deutlichen Erfolg für CDU-Chef Friedrich Merz auf dem kommenden Parteitag. Sie lobt seine Arbeit als Kanzler und Parteivorsitzenden, sieht aber auch Bedarf für interne Reformen, besonders bei der Generationengerechtigkeit und dem Klimaschutz. Winter öffnet sich zudem für mögliche Koalitionen nach der nächsten Bundestagswahl und fordert einen Wechsel in der Hansestadt Bremen.

Starkes Signal für Merz erwartet

Die Fraktionsvorsitzende der Bremischen Bürgerschaft, Wiebke Winter, zeigt sich optimistisch: Sie erwartet für CDU-Chef Friedrich Merz ein Ergebnis von deutlich über 90 Prozent auf dem bevorstehenden Parteitag. Das sei ein klares Zeichen der Unterstützung für seine Arbeit.

Merz leiste als Bundeskanzler „eine sehr gute Arbeit“, so Winter gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Politico“. Insbesondere seine Rolle in der Außenpolitik verdiene Lob. Er sei „der richtige Kanzler für Deutschland und auch der richtige Parteivorsitzende für die CDU“, betont sie. Trotz erlaubter Kritik innerhalb der Partei sei sie überzeugt, dass der Parteitag Merz seine Rückendeckung solid geben werde.

Generationengerechtigkeit und Klima im Fokus

Für ihre eigene Kandidatur für das CDU-Präsidium kündigt Winter einen Schwerpunkt auf das Thema Generationengerechtigkeit an. Insbesondere die Rente stehe im Fokus. Hier brauche es „mutige Reformen“, so ihre Forderung.

Gleichzeitig bekräftigt Winter ihr Engagement für den Klimaschutz. Als stellvertretende Bundesvorsitzende der Klima-Union sei beides für sie ein wichtiges Anliegen.

Offenheit für Koalitionen, aber Union vorneweg

Bei der Frage nach möglichen Koalitionen nach der nächsten Bundestagswahl zeigt sich Winter offen. Rot, Grün oder Gelb kämen prinzipiell infrage. Allerdings stehe die Stärkung der eigenen Union im Vordergrund. „Ich kämpfe nicht für Koalition“, macht die CDU-Politikerin deutlich.

Wechsel in Bremen gefordert

Für ihre Heimatstadt Bremen fordert Winter einen Regierungswechsel. Nach mehr als 75 Jahren SPD-geführter Politik im Rathaus sei es Zeit für eine Veränderung, da es „nicht gut“ laufe. Ob sie selbst als Spitzenkandidatin für die CDU in Bremen antreten wird, soll in den kommenden Wochen entschieden werden.