Flugausfälle und Verspätungen drohen

Warnstreik am BER: Verdi legt Flughafen lahm

Warnstreik am BER: Verdi legt Flughafen lahm
Foto: Flughafen BER (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten am Flughafen BER zu einem Warnstreik für Mittwoch, den 20. März, aufgerufen. Grund sind blockierte Tarifverhandlungen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Reisende müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Flugbetrieb einstellen. Verdi fordert einen Tarifabschluss, der die Leistung der Mitarbeiter anerkennt.

Streik am BER

Erneut droht am Hauptstadtflughafen BER ein chaotischer Tag. Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag die Beschäftigten zu einem Warnstreik aufgerufen. Betroffen ist der gesamte Flughafenbetrieb. Grund für die Maßnahme seien die stockenden Tarifverhandlungen, erklärte Verdi. Die Arbeitgeberseite blockiere die Gespräche, so die Gewerkschaft.

Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler betonte die Relevanz der Flughafenmitarbeiter: „Sie halten den Flughafenbetrieb täglich am Laufen und verdienen Respekt sowie einen Tarifabschluss, der ihre Arbeit anerkennt.“

Ein Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde wurde von der Tarifkommission als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen. Konkret boten die Arbeitgeber eine Lohnerhöhung in vier Schritten bei einer Laufzeit bis Ende 2028 an. Nach einer Nullrunde bis Juni 2026 sollten die Löhne ab Juli 2026 um ein Prozent, ab Juli 2027 um 1,5 Prozent und ab Mai 2028 um ein weiteres Prozent steigen. Rößler nannte dieses Angebot eine Provokation.

Die nächste Runde der Tarifverhandlungen ist für den 25. März angesetzt. Bis dahin sorgt der Warnstreik für Ungewissheit bei Reisenden. Mit Flugausfällen und deutlichen Verspätungen ist zu rechnen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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