Friedlicher Ausklang nach Auseinandersetzungen

Walpurgisnacht in Berlin: Rangeleien und Pyrotechnik bei linker Demo

Walpurgisnacht in Berlin: Rangeleien und Pyrotechnik bei linker Demo

Kräfte der Polizei während einer linken Demonstration am Vorabend des 1. Mai in Berlin. (Archivbild)

Die berüchtigte Walpurgisnacht in Berlin hat mit kleineren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei begonnen. Bei einer linken Kundgebung unter dem Motto „Take back the Night“ in Neukölln und Kreuzberg kam es zu Pyrotechnik und Handgreiflichkeiten. Eine Frau wurde vorübergehend festgenommen.

Zwischenrufe und Pyros

Mehrere tausend linke Demonstranten zogen am Abend durch die Berliner Bezirke Neukölln und Kreuzberg. Ihr Marsch, der unter dem Motto „Take back the Night“ stand, war von lautstarken Rufen geprägt. Parolen wie „Zu viele Einzelfälle“ und deutliche Schmährufe gegen Einsatzkräfte hallten durch die Straßen. Die Stimmung war angespannt.

Die Polizei musste eingreifen. Es kam zu Handgreiflichkeiten zwischen einigen Demonstranten und den Beamten. Mindestens eine Frau mit einem Palästinensertuch wurde nach Angaben eines Korrespondenten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Zudem zündeten Teilnehmer Pyrotechnik, was die Lage weiter anheizte.

Schnelle Deeskalation

Die Versammlungsleitung entschied sich kurz vor dem geplanten Ende, die Demonstration aufzulösen. Die Mehrheit der Teilnehmenden zog sich danach schnell und ohne weitere Zwischenfälle zurück. Berlin ist seit Jahrzehnten Schauplatz von Auseinandersetzungen in der Nacht zum 1. Mai. Die Tendenz zeigt jedoch, dass die Gewalt in den vergangenen Jahren abgenommen hat.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .