Cisco nach Prognoseanstieg stark gefragt

Wall Street im Aufwind: Tech-Aktien treiben Indizes zu neuen Höchstständen

Wall Street im Aufwind: Tech-Aktien treiben Indizes zu neuen Höchstständen

Die Wall Street an einem Handelstag. (Archivbild)

Die New Yorker Börsen haben am Donnerstag spürbar zugelegt und ihre Rekordjagd fortgesetzt. Vor allem Technologieaktien standen im Fokus der Anleger. Ein überraschend positiver Ausblick von Cisco sorgte für deutliche Kursgewinne und zog weitere Branchengrößen mit nach oben.

Rekordjagd an der Wall Street

Die US-Börsen haben am Donnerstag eine deutliche Erholung gezeigt und die Jagd nach Rekorden fortgesetzt. Zum Handelsende in New York schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 50.063 Punkten. Auch der technologielastige Nasdaq 100 legte 0,7 Prozent zu und beendete den Handel bei 29.580 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs von 0,8 Prozent auf 7.501 Punkte.

Cisco beflügelt die Tech-Branche

Besonders gefragt waren am Donnerstag erneut Technologiewerte. Ein Kurssprung von rund 13 Prozent bei Cisco Systems fegte über die Handelsplätze. Der Netzwerkausrüster hatte zuvor seine Jahresprognose für Aufträge im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) angehoben. Diese positiven Nachrichten strahlten auf weitere Tech-Größen aus. So verzeichneten auch die Papiere von Nvidia und IBM deutliche Zuwächse.

Trump-Besuch und Nahost-Hoffnungen

Jenseits der Unternehmensnachrichten reagierten die Anleger auch auf politische Signale. Der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China sorgte für Gesprächsstoff. Die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten und mögliche Signale der Entspannung im Nahen Osten stützten die Marktentwicklung.

Euro schwächer, Gold und Öl unter Druck

Dagegen geriet der Euro am Donnerstagabend unter Druck. Ein Dollar war 0,8570 Euro wert, während ein Euro 1,1669 US-Dollar kostete. Auch der Goldpreis zeigte sich schwächer und fiel um 0,8 Prozent auf 4.651 US-Dollar pro Feinunze. Deutlich anders präsentierte sich der Ölpreis: Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 106,40 US-Dollar.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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