Destatis-Zahlen zeigen Trend

Väter werden später als je zuvor: 34,7 Jahre ist das Durchschnittsalter bei Geburt

Väter werden später als je zuvor: 34,7 Jahre ist das Durchschnittsalter bei Geburt

Symbolbild: Ein Mann hält ein Baby auf dem Arm (Archivbild). Foto: dts Nachrichtenagentur

Männer in Deutschland feiern den Vatertag später im Leben. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat neue Zahlen veröffentlicht, die einen deutlichen Anstieg des Durchschnittsalters von Vätern bei der Geburt ihrer Kinder belegen. Im Jahr 2024 sind sie 3,8 Jahre älter als noch 1991. Auch Mütter werden zunehmend später Eltern, was sich im Familienleben niederschlägt.

Trend zum späten Vaterglück

Wer heute in Deutschland Vater wird, ist im Schnitt bereits 34,7 Jahre alt. Das meldete das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag. Insbesondere im Vergleich zu den frühen 90er Jahren ist das ein deutlicher Sprung: 1991 lag das Durchschnittsalter von frischgebackenen Vätern noch bei 31,0 Jahren. Gut drei Jahrzehnte später sind Männer also fast vier Jahre älter, wenn sie zum ersten Mal Windeln wechseln.

Mütter ziehen nach

Der Trend zum späten Elternwerden beschränkt sich nicht auf die Männer. Auch Frauen werden heutzutage deutlich später Mütter. Waren es 1991 im Schnitt noch 27,9 Jahre, liegt das Durchschnittsalter bei der Geburt nun bei 31,8 Jahren. Ein Zugewinn von 3,9 Jahren.

Im Durchschnitt sind Väter bei der Geburt ihrer Kinder 2,9 Jahre älter als die Mütter. Diese Lücke hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht wesentlich verändert, aber beide Altersgrenzen sind deutlich nach oben gerückt.

Erstes Kind mit 30,4

Betrachtet man die Zahlen differenziert nach der Reihenfolge des Kindes, zeigt sich: Väter sind bei ihrem ersten Kind durchschnittlich 33,3 Jahre alt. Beim zweiten Nachwuchs sind sie bereits 35,4 Jahre, beim dritten sogar 36,6 Jahre. Bei den Müttern sieht das Bild ähnlich aus: Für das erste Kind liegt das Durchschnittsalter bei 30,4 Jahren, für das zweite bei 32,5 und für das dritte bei 33,5 Jahren.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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