US-Militär greift bei Blockade ein
Das US-Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass seit April 88 Handelsschiffe aufgrund von iranischen Blockadeaktionen umgeleitet wurden. Diese Maßnahme diene der Sicherung wichtiger Seewege, so das Pentagon. Zusätzlich seien vier Schiffe außer Gefecht gesetzt worden, um die Einhaltung der Blockade zu gewährleisten.
Die Blockadeaktionen im Persischen Golf und die iranische Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus haben bereits zu steigenden globalen Energiepreisen geführt. Die Situation verschärft sich angesichts der jüngsten Äußerungen beider Seiten.
Trump hofft auf Verhandlungen
US-Präsident Donald Trump deutete zuletzt an, dass ein ursprünglich geplanter Militärschlag gegen den Iran nach Bitten von Golfstaaten abgesagt wurde. Er sprach von laufenden „ernsthaften Verhandlungen“, die hoffentlich zu einem für alle Parteien akzeptablen Friedensabkommen führen könnten.
Teheran droht mit neuen Eskalationen
Demgegenüber warnt die iranische Armee vor neuen Fronten, sollten die USA ihre Angriffe fortsetzen. Ein Sprecher der Armee betonte, der Iran sei „nicht zu besiegen“ und forderte den Respekt für die legitimen Rechte Teherans. In der Vergangenheit hatte der Iran wiederholt mit Angriffen auf Schiffe und gegen Verbündete der USA gedroht, um die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu stören.


