Er kämpfte für Gleichheit

US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist tot

US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist tot
Foto: Jesse Jackson im Jahr 1983 (Archiv), Warren K. Leffler via dts Nachrichtenagentur

Der bekannte US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Jackson war in den 1960er Jahren ein enger Vertrauter von Martin Luther King Jr. und nach dessen Ermordung 1968 zu einer zentralen Figur der Bürgerrechtsbewegung aufgestiegen. Mit seiner Rainbow Coalition prägte er die Demokratische Partei.

Ein Leben für die Gerechtigkeit

Jesse Jackson hat die amerikanische Geschichte maßgeblich mitgestaltet. Als einer der prominentesten Stimmen der Bürgerrechtsbewegung setzte er sich unermüdlich für die Gleichberechtigung von Afroamerikanern und anderen marginalisierten Gruppen ein. Seine Rolle als enger Mitstreiter von Martin Luther King Jr. in den prägenden Jahren der 1960er Jahre machte ihn zu einer national bekannten Figur.

Nach Kings tragischem Tod 1968 übernahm Jackson eine Führungsrolle. Er gründete die „Rainbow Coalition“, eine Organisation, die darauf abzielte, unterschiedliche ethnische und soziale Gruppen zu vereinen. Durch diese Allianz trug er dazu bei, die Demokratische Partei zu einer progressiveren Kraft zu formen. Seine Kandidaturen für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in den 1980er Jahren zeigten seinen politischen Ehrgeiz und seine Reichweite.

Informationen zur Todesursache wurden von der Familie zunächst nicht veröffentlicht. Bekannt ist, dass Jackson seit 2017 an Parkinson erkrankt war und sich bereits seit einiger Zeit in Behandlung befand.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .