Goldpreis gibt nach

US-Börsen ziehen an

Foto: Der New Yorker Börsenhandel, via dts Nachrichtenagentur

Die wichtigsten US-Aktienindizes zeigten sich am Dienstagmittag stabil bis freundlich. Am Abend verzeichnete der Dow Jones ein Plus von 0,8 Prozent. Auch der S&P 500 und der tecnológico-lastige Nasdaq 100 legten zu. Der Euro wurde etwas fester gehandelt. Der Goldpreis gab indessen spürbar nach.

Keine KI-Überwachung

Der Dow Jones schloss den Handel an der Wall Street mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent bei 49.175 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 war kurz zuvor 0,8 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,1 Prozent.

Für neue Euphorie im Rennen um leistungsfähigere Sprachmodelle hatte zuletzt OpenAI-Rivale Anthropic mit „Claude Code“ gesorgt. Am Dienstag kündigte das Unternehmen Partnerschaften für Plug-ins mit weiteren Softwarefirmen an. Allerdings mehren sich kritische Stimmen aus dem US-Verteidigungsministerium. Berichten zufolge stören sich hochrangige Beamte an Einschränkungen von Anthropic. Insbesondere die Untersagung der massenhaften Überwachung von US-Bürgern und die Genehmigung von KI-gesteuerten physischen Angriffen missfallen ihnen. Es wird bereits mit Zwangsmaßnahmen gedroht.

Euro und Gold im Markttrend

Die europäische Einheitswährung tendierte am Dienstagabend leicht schwächer und kostete 1,1775 US-Dollar. Ein Dollar war demnach umgerechnet 0,8493 Euro wert.

Der Goldpreis verzeichnete am Abend einen deutlichen Rückgang. Für eine Feinunze wurden 5.162 US-Dollar gehandelt, ein Minus von 1,3 Prozent. Dies entspricht einem Grammpreis von 140,95 Euro.

Der Ölpreis zeigte sich leicht abgeschwächt: Ein Fass der Nordseesorte Brent fiel bis Dienstagabend auf 71,40 US-Dollar, ein Rückgang um 0,1 Prozent zum Vortagesschluss.