Keine KI-Überwachung
Der Dow Jones schloss den Handel an der Wall Street mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent bei 49.175 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 war kurz zuvor 0,8 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,1 Prozent.
Für neue Euphorie im Rennen um leistungsfähigere Sprachmodelle hatte zuletzt OpenAI-Rivale Anthropic mit „Claude Code“ gesorgt. Am Dienstag kündigte das Unternehmen Partnerschaften für Plug-ins mit weiteren Softwarefirmen an. Allerdings mehren sich kritische Stimmen aus dem US-Verteidigungsministerium. Berichten zufolge stören sich hochrangige Beamte an Einschränkungen von Anthropic. Insbesondere die Untersagung der massenhaften Überwachung von US-Bürgern und die Genehmigung von KI-gesteuerten physischen Angriffen missfallen ihnen. Es wird bereits mit Zwangsmaßnahmen gedroht.
Euro und Gold im Markttrend
Die europäische Einheitswährung tendierte am Dienstagabend leicht schwächer und kostete 1,1775 US-Dollar. Ein Dollar war demnach umgerechnet 0,8493 Euro wert.
Der Goldpreis verzeichnete am Abend einen deutlichen Rückgang. Für eine Feinunze wurden 5.162 US-Dollar gehandelt, ein Minus von 1,3 Prozent. Dies entspricht einem Grammpreis von 140,95 Euro.
Der Ölpreis zeigte sich leicht abgeschwächt: Ein Fass der Nordseesorte Brent fiel bis Dienstagabend auf 71,40 US-Dollar, ein Rückgang um 0,1 Prozent zum Vortagesschluss.


