Powell-Ermittlungen eingestellt

US-Börsen mit gemischtem Bild – Nasdaq zieht an

Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Die New Yorker Börsen zeigten sich am Freitag uneinheitlich. Während der Dow Jones leicht nachgab, konnten der breiter gefasste S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq deutliche Gewinne verzeichnen. Ein Meilenstein für mögliche Personalwechsel an der Spitze der US-Notenbank Federal Reserve.

Börsen mit unterschiedlichen Tendenzen

Am Freitagabend schlossen die US-Börsen mit einem gemischten Ergebnis. An der Wall Street handelte der Dow Jones mit 49.231 Punkten und verlor damit 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortag. Der weiter gefasste S&P 500 hingegen legte zu und notierte zuletzt bei rund 7.165 Zählern, ein Plus von 0,8 Prozent.

Besonders stark präsentierte sich die Technologiebörse Nasdaq. Der Nasdaq 100 Index verzeichnete ein deutliches Plus von 2,0 Prozent und schloss bei etwa 27.304 Punkten.

Wichtiger Schritt für die Fed

Das US-Justizministerium hat seine Ermittlungen gegen den Chef der US-Zentralbank, Jerome Powell, eingestellt. Dies räumt eine wesentliche Hürde für seinen potenziellen Nachfolger, Kevin Warsh, aus dem Weg. Powells Amtszeit endet planmäßig am 15. Mai.

Warsh, der als Wunschkandidat von Präsident Trump gilt, muss noch die Zustimmung des Bankenausschusses des Senats und des gesamten Senats erhalten. Der republikanische Abgeordnete Thom Tillis hatte zuvor angekündigt, seine Zustimmung im Ausschuss nur zu geben, wenn die Ermittlungen gegen Powell beendet würden. Diese waren als Versuch gewertet worden, die Unabhängigkeit der Notenbank zu gefährden – ein Grundpfeiler für Preisstabilität.

Dollar schwächelt, Gold und Öl legen zu

Der Euro zeigte sich am Freitagabend stärker und notierte bei 1,1720 US-Dollar. Der Goldpreis profitierte von der Marktstimmung und stieg um 0,3 Prozent auf 4.710 US-Dollar pro Feinunze.

Auch der Ölpreis verzeichnete Zuwächse. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am Abend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,80 US-Dollar, ein Anstieg von 0,7 Prozent.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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