Tech-Aktien treiben Indizes
Die Wall Street zeigte sich am Dienstag von ihrer positiven Seite. Der Dow Jones schloss bei 49.175 Punkten und legte damit 0,8 Prozent zu. Der breiter gefasste S&P 500 verzeichnete ebenfalls ein Plus von 0,8 Prozent und notierte bei rund 6.890 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq, gemessen am Nasdaq 100, erreichte rund 24.977 Punkte und verbesserte sich um 1,1 Prozent.
KI-Wettlauf mit regulatorischen Schatten
Für neue Euphorie im Sektor der Sprachmodelle hatte zuletzt OpenAI-Rivale Anthropic mit seinem Produkt „Claude Code“ gesorgt. Das Unternehmen kündigte am Dienstag Partnerschaften mit weiteren Softwarefirmen an.
Allerdings gibt es auch Gegenwind. Einem Bericht von Axios zufolge äußert US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Bedenken bezüglich der Beschränkungen von Anthropic. Er könnte demnach Zwangsmaßnahmen erwägen, da die Produkte des Unternehmens bisher nicht für die massenhafte Überwachung US-Bürger oder für physische Angriffe, bei denen KI autonom Entscheidungen trifft, eingesetzt werden dürfen.
Euro schwächer, Gold verbilligt sich
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagabend leicht abgeschwächt. Ein Euro notierte bei 1,1775 US-Dollar. Derweil musste der Goldpreis deutliche Abgaben hinnehmen. Für eine Feinunze mussten Anleger 5.162 US-Dollar zahlen, was einem Rückgang von 1,3 Prozent entspricht. Dies bedeutet einen Preis von 140,95 Euro pro Gramm.
Leichter Rückgang bei Ölpreisen
Auch die Ölpreise gaben am Dienstagabend leicht nach. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,40 US-Dollar. Das war ein Minus von 9 Cent oder 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages.
