48 Schiffe zur Umkehr gezwungen

US-Blockade dämmt Schiffsverkehr ein

US-Blockade dämmt Schiffsverkehr ein

Container (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die US-Streitkräfte haben in den vergangenen 20 Tagen nach eigenen Angaben mehr als zwei Dutzend Schiffe an der strategisch wichtigen Straße von Hormus zur Umkehr gezwungen. Die Marineoperation zielt darauf ab, den Schiffsverkehr in Richtung iranischer Häfen zu unterbinden, was zu Spannungen in der Region führt. Präsident Trump kündigte eine Fortsetzung der Maßnahme an.

US-Kommando meldet Umleitung von Schiffen

Das US-Zentralkommando hat mitgeteilt, dass in den letzten 20 Tagen 48 Schiffe an der Einfahrt in die Straße von Hormus abgewiesen wurden. Allein in den jüngsten 20 Stunden mussten drei Schiffe umgeleitet werden. Die USA verfolgen damit eine Politik, Schiffe am Ein- und Auslaufen in iranische Häfen zu hindern.

US-Präsident Donald Trump bekräftigte, die Blockade würde so lange aufrechterhalten, bis eine Einigung mit dem Iran über eine Beendigung der Spannungen erzielt sei. Der Iran wertet die US-Maßnahmen als Bruch des Waffenstillstands.

Trump verteidigte das Vorgehen der USA: Der Iran setze seit Jahrzehnten andere unter Druck. Die Straße von Hormus sei vom Iran als Waffe eingesetzt worden, und die USA hätten darauf reagiert, indem sie die Seeherrschaft beanspruchten.

Konflikt im Nahen Osten eskaliert

Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Seit dem 2. März sind im Libanon nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2.659 Menschen durch israelische Angriffe ums Leben gekommen. Allein seit dem 30. April wurden 73 Tote und 163 Verletzte registriert.

Obwohl ein Waffenstillstand vereinbart wurde, werfen sich beide Seiten gegenseitig vor, das Abkommen zu missachten und kleinere Attacken fortzusetzen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .