Union liegt Forsa-Umfrage zufolge vorn
Die Union behauptet in der aktuellen Wählergunstmessung des Meinungsforschungsinstituts Forsa weiterhin eine knappe Führung vor der AfD. Laut der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt die Union auf 26 Prozent, während die AfD unverändert bei 24 Prozent verharrt.
Stabilität bei SPD und Grünen
Die Sozialdemokraten (SPD) verharren bei 14 Prozent, die Grünen liegen bei 12 Prozent. Die Linke sichert sich 11 Prozent der Stimmen. Kleine Parteien wie die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichen jeweils 3 Prozent. Die übrigen Parteien vereinen zusammen 7 Prozent der Anhänger auf sich.
Hohe Zahl Unentschlossener prägt Bild
Bemerkenswert bleibt der hohe Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen, der mit 26 Prozent konstant bleibt und damit deutlich über dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl liegt. Beobachter gespannt, wie sich die jüngsten Entwicklungen im Iran und im Nahen Osten auf die politische Stimmung in Deutschland auswirken werden. Eine erste Einschätzung dazu wird voraussichtlich erst in der kommenden Woche möglich sein.
Parteien bei Problemlösung wenig vertraut
Auch bei der Beurteilung der politischen Kompetenz der Parteien zeigen sich gegenüber der Vorwoche nur geringfügige Verschiebungen. Lediglich die Union und die Grünen konnten jeweils einen Prozentpunkt auf 18 und 6 Prozent zulegen. Der AfD trauen 11 Prozent, der SPD 6 Prozent und der Linkspartei 5 Prozent die Lösung deutscher Probleme zu. Mit 53 Prozent ist die Zahl derer, die keiner Partei politisches Vertrauen entgegenbringen, unverändert hoch. Die Daten stammen aus einer Befragung von 2.503 Personen zwischen dem 24. Februar und dem 2. März 2026.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)



