Ebel sieht Erholung nach Ende der Eskalation

Tui-Chef: Reiseziel Golfregion lockt nach Friedensschluss wieder Touristen

Foto: TUI Fly (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach Ansicht von Tui-Konzernchef Sebastian Ebel wird sich der Tourismus in der Golfregion erholen, sobald die aktuellen Spannungen und der Konflikt im Iran enden. Er rechnet mit einer schnellen Rückkehr der Reisenden durch attraktive Angebote und einer Normalisierung des Geschäfts innerhalb weniger Monate. Derzeit pausiert der Reisekonzern wegen der Eskalation in der Region sein Angebot für die betroffenen Gebiete. Dennoch gebe es bereits vereinzelt Individualreisende, die aktuell Rabatte nutzen. Ein geplantes Hotelprojekt mit dem Oman ist vorerst verschoben, aber nicht aufgehoben.

Tourismus erholt sich nach Friedensende

Der Tourismussektor in der Golfregion könnte nach Einschätzung von Tui-Konzernchef Sebastian Ebel bald wieder aufleben. „Sobald wieder Frieden herrscht, werden die Hotels und Fluggesellschaften versuchen, mit Sonderangeboten die Kunden zurückzugewinnen“, zitiert der Tagesspiegel den Manager.

Ebel geht davon aus, dass sich das Geschäft innerhalb weniger Monate wieder normalisieren wird. Aktuell bietet Deutschlands größter Reisekonzern aufgrund der jüngsten Eskalation keine Reisen in die betroffenen Gebiete an. Dennoch gebe es bereits einzelne Reisende, die den Weg in die Region, etwa nach Dubai, auf eigene Faust suchen.

80 Prozent Rabatt locken Wagemutige

Einige Hotels in der Region sollen nach Informationen von Ebel derzeit mit Preisnachlässen von bis zu 80 Prozent locken. „Das wollen einige mitnehmen“, so der Tui-Chef zur aktuellen Nachfrage einzelner Urlauber.

Ursprünglich hatte der Reisekonzern noch vor Beginn der aktuellen Konflikte eine strategische Partnerschaft mit dem Oman vereinbart. Geplant war der Bau und Betrieb von fünf Hotels im südosmanischen Dhofar sowie ein Einstieg Omans bei Tui mit dem Erwerb von 1,4 Prozent der Anteile. Dieser Plan ist nun angesichts der Krise aber vorerst ausgesetzt. „Wir hatten geplant, das Projekt bis zum 31. März umzusetzen. Das ist angesichts der aktuellen Krise zeitlich nicht machbar“, erklärte Ebel. Oman habe daraufhin um eine Aussetzung gebeten. Die Signale aus Maskat seien jedoch, dass es sich nur um eine Verschiebung handle.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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