US-Präsident sieht Einschlagspläne als Teil eines Regimewechsels

Trump fordert Iraner zur Rebellion auf

Foto: Anti-Iran-Protest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nachdem die Vereinigten Staaten offenbar Militärschläge im Iran begonnen haben, hat Präsident Donald Trump die iranische Bevölkerung am Samstag zu einem Aufstand gegen ihre Führung aufgerufen. Er sprach von einer Gelegenheit, die Kontrolle über die Regierung zu übernehmen und bot den Sicherheitskräften Immunität an, falls sie die Waffen niederlegten.

Trump ruft zum Umsturz auf

US-Präsident Donald Trump hat die laufenden Militäraktionen im Iran als Teil einer Strategie zur Entmachtung des dortigen Regimes bezeichnet. In einer am Samstag verbreiteten Videoansprache appellierte er an die iranische Bevölkerung, die aktuelle Situation zu nutzen, um die Macht über ihre eigene Regierung zu erlangen.

Trump machte dabei deutliche Drohungen: Mitglieder der Revolutionsgarden, der Streitkräfte und der Polizei sollten ihre Waffen ablegen, um Immunität zu erhalten. Andernfalls drohe ihnen der Tod.

Die USA stünden mit „überwältigender Stärke und verheerender Gewalt“ Seite an Seite mit den Iranern, so der US-Präsident. Er rief die Menschen auf, „ihre Freiheit zu ergreifen“ und „ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen“. Die militärischen Operationen seien notwendig, um die US-Bevölkerung vor Gefahren aus Teheran zu schützen.

Raketen auf Israel abgefeuert

Die USA verfolgen den Plan, Irans Raketenprogramm und seine Marine zu zerstören, um die regionale Instabilität zu beenden. Trump bekräftigte erneut, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln dürfe.

Unterdessen scheint der iranische Gegenschlag begonnen zu haben. Das israelische Militär meldete den Abschuss von Raketen aus dem Iran in Richtung Israel. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen wurde angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen.