USA zerstören Boote im Golf

Trump droht Iran mit Vernichtung nach Minen-Vorwürfen

Foto: Iran (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit noch nie dagewesenen militärischen Konsequenzen gedroht, sollte das Land Minen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus weiterhin verlegen. Gleichzeitig meldete er die Zerstörung von zehn Booten, die angeblich für die Minenlegung genutzt wurden.

Direkte Warnung in Richtung Tehran

US-Präsident Donald Trump hat den Iran über seine Online-Plattform „Truth Social“ unmissverständlich aufgefordert, alle Minen aus der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu entfernen. Er erklärte, ihm lägen zwar aktuell keine Berichte über solche Aktivitäten vor. Sollten jedoch aus irgendeinem Grund Minen verlegt worden sein und diese nicht umgehend beseitigt werden, drohen dem Iran „noch nie dagewesene“ militärische Vergeltung. Trump betonte, die Beseitigung von Minen wäre andererseits ein „Riesenschritt in die richtige Richtung“.

Schnelle und brutale Reaktion angekündigt

Weiterhin kündigte der US-Präsident den Einsatz von „denselben Technologien und Raketenkapazitäten“, die auch gegen Drogenhändler eingesetzt werden, an. Jedes Boot oder Schiff, das versuche, die Meerenge am Persischen Golf zu verminen, werde „endgültig eliminiert“ und „schnell und brutal bekämpft“.

Zerstörung von „Minenlegerbooten“ gemeldet

Nur wenige Minuten später folgte eine weitere Mitteilung Trumps auf „Truth Social“: Er freue sich mitteilen zu können, dass in den vergangenen Stunden „zehn inaktive Minenlegerboote und/oder -schiffe getroffen und vollständig zerstört“ worden seien. Weitere würden folgen.

Falsche Eskortierungs-Meldung sorgt für Verwirrung

Zuvor hatten Verwirrung und Marktschwankungen für Aufsehen gesorgt. US-Energieminister Chris Wright hatte fälschlicherweise vermeldet, die US-Marine habe erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert. Das Weiße Haus musste diese Mitteilung später dementieren, die zuvor den Ölpreis kurzzeitig hatte einbrechen lassen.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)