US-Bankerin erwartet anhaltende Dynamik
Trotz Krisenzeichen: JP Morgan sieht Boom bei Fusionen und Börsengängen
Archivbild: Hochhäuser dominieren die Skyline von New York, viele davon gehören großen Finanzinstituten. © dts Nachrichtenagentur
Obwohl geopolitische Spannungen wie der Iran-Krieg und steigende Ölpreise für Unsicherheit sorgen, trotzt der Markt für Fusionen und Börsengänge diesem Trend. JP Morgan-Managerin Dorothee Blessing spricht von einem spürbaren Boom und einer starken Dynamik über Ländergrenzen hinweg. Die Beförderte zur Co-Chefin der Investmentbank von JP Morgan Chase blickt trotz einiger Risiken optimistisch auf Europa.
Deals weltweit auf Rekordniveau
Trotz der geopolitischen Risiken und der wachsenden Unsicherheit auf den globalen Märkten verzeichnet JP Morgan Chase einen deutlichen Aufschwung bei Fusionen und Börsengängen. Dies berichtete die frisch zur Co-Chefin der Investmentbank beförderte Dorothee Blessing dem Handelsblatt. Als eine der einflussreichsten Deutschen in einer US-Großbank äußert sie sich zuversichtlich zur aktuellen Marktentwicklung.
„Wir sehen eine massive Dynamik über Landesgrenzen hinweg“, zitiert das Blatt Blessing. Das weltweite Volumen von Fusionen und Übernahmen (M&A) liege derzeit bei rund 1,9 Billionen US-Dollar. Das sei ein Anstieg von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre.
Europa im Blick: Chancen und Risiken
Blessing rechnet damit, dass dieser positive Trend – zumindest kurzfristig – anhalten wird. Für Europa zeigt sich die Managerin optimistisch. Gleichwohl mahnt sie zur Vorsicht. „Man sollte die wirtschaftlichen Folgen hoher Ölpreise auf Europa nicht unterschätzen“, heißt es weiter in dem Bericht. Steigende Energiepreise könnten die positive Entwicklung des europäischen Marktes beeinträchtigen.
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- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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