Verkehrsunfall am Mittwoch

Tragödie auf der B31: Drei Tote bei Unfall am Bodensee – mehrere weitere schwer verletzt

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Ein schrecklicher Verkehrsunfall hat am Mittwoch die Bodenseeregion erschüttert. Auf der B31 bei Überlingen stießen zwei Autos frontal zusammen – drei Menschen starben noch an der Unfallstelle, drei weitere wurden schwer verletzt. Die Straße blieb stundenlang voll gesperrt.

Frontalzusammenstoß in der Kurve

Der Unfall ereignete sich gegen 14:45 Uhr auf der stark befahrenen Bundesstraße 31 zwischen Überlingen-Burgberg und Überlingen-Rengoldshausen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Mercedes mit drei Insassen in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten – offenbar langsam und zunächst unbemerkt. Dort prallte er frontal in einen entgegenkommenden BMW, ebenfalls mit drei Personen besetzt.

Die Wucht des Aufpralls war enorm. Mehrere Insassen wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Für zwei Frauen (75 und 71 Jahre) aus dem Mercedes und eine 74-jährige Mitfahrerin im BMW kam jede Hilfe zu spät – sie starben noch am Unfallort.

Drei Schwerverletzte – Rettung aus der Luft

Der Fahrer des Mercedes (75), sowie der BMW-Fahrer (86) und sein Beifahrer (75) erlitten schwerste Verletzungen. Drei Rettungshubschrauber sowie mehrere Notärzte und Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Verletzten in umliegende Kliniken zu bringen.

Zur psychologischen Betreuung von Ersthelfern, Zeugen und Einsatzkräften war auch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) vor Ort im Einsatz.

Straße gesperrt, Ermittlungen laufen

Die B31, eine der wichtigsten Verkehrsachsen in der Region, wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, doch auch die Nebenstraßen waren schnell überlastet. Die Polizei bat Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Ein Gutachter wurde mit der Klärung der Unfallursache beauftragt. Die Ermittlungen laufen, die genaue Ursache für das Abkommen auf die Gegenfahrbahn ist derzeit noch unklar.

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